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Budapest

Repetierbüchse, Steyr M95 Fertigun Budapest, 8x56RSMannl, WK1, WK2, Kaiserreich Österreich-Ungarn

Hersteller: Budapest
Modell: Repetierbüchse, Steyr M95 Fertigun Budapest, 8x56RSMannl, WK1, WK2, Kaiserreich Österreich-Ungarn
Kaliber: Sonstige
Zustand: 2 - gepflegt, leichte Gebrauchsspuren
Kurzbeschreibung:
Gebrauchtwaffe Repetierbüchse, Steyr M95 Fertigung Budapest, 8x56RSMannl, WK1, WK2, Kaiserreich Österreich-Ungarn. Das Steyr bzw. Budapest Gewehr Model 1895 wurde im Jahr 1895 bei der kaiserlich-öste... ...weiterlesen
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Artur Prewo

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Gebrauchtwaffe
Repetierbüchse, Steyr M95 Fertigung Budapest, 8x56RSMannl, WK1, WK2, Kaiserreich Österreich-Ungarn. Das Steyr bzw. Budapest Gewehr Model 1895 wurde im Jahr 1895 bei der kaiserlich-österreichisch-ungarischen Armee als Standartbewaffnung eingeführt. Das Gewehr wurde von der kaiserlich-österreichisch-ungarischen Armee in großen Menge während des ersten Weltkriegs verwendet und verblieben nach der Kapitulation des Kaiserreichs in den Beständen der neu entstandenen Armeen Österreichs und Ungarns. Parallel hierzu wurden viele Waffen als materielle Reperatur an diverse Balkanstaaten geliefert. Nach Österreich und Ungarn war Bulgarien der nächstgrößte Nutzer. Viele Gewehre wurden auch während des zweiten Weltkriegs verwendet, hier allerdings hauptsächlich durch Versorgungs- und Reserveeinheiten sowie durch Partisanen.
Bei dem Modell 1895 handelt es sich um eine Repetierbüchse mit Geradezugverschluss. Innovativ war ebenfalls die Verwendung der 5-Schuss-Ladeclips, die im Zusammenwirken mit dem Geradezugverschluss den Ladevorgang stark beschleunigten. Mit einer durchschnittlichen Kadenz von 20-25 Schuss pro Minute hatte das System einen erheblichen Vorteil gegenüber regulären Repetiersystemen. Die Zuverlässigkeit und Robustheit des Gewehrs auch unter widrigen Bedingungen zeigte das Gewehr bereits während der Erprobung, in dessen Rahmen das Gewehr 50.000 Schuss abgab, ohne in irgend einer Weise geschmiert zu werden.
Ab Werk wurde das Gewehr in einer regulären langen Version, einer Stutzen-, einer Karabiner- und in Scharfschützenversion ausgeliefert. Hierzu kommen einige Varianten, die von den Nutzerstaaten nach Ende ersten Weltkriegs durch Modifikationen entstanden. So nahmen beispielsweise Österreich und Ungarn an den meisten Gewehren die Umstellung von 8x50R auf das kraftvollere 8x56R Kaliber vor, während Jugoslawien das Gewehr auf 8x57IS einstellte. Später wurden die Gewehre weiter modifiziert, um Spitzkopf- an stelle von Rundkopfgeschossen zu verwenden. Umbauten dieser Art wurden in Österreich mit einem eingestempelten S und in Ungarn mit einem H markiert. Ebenso wurden die Visiereinheiten modifiziert.
Bei der vorliegenden Waffe handelt es sich um einen Stutzen M95 aus Budapest Fertigung. Sie wurde vom deutschen Beschussamt beschossen und ist entsprechend gestempelt. Der Zustand der Waffe ist sehr gut, allerdings ist sie nicht nummerngleich. Der Lauf ist mit S gestempelt, was bedeutet, dass sie für Spitzkopfgeschosse eingerichtet ist. Eine kleine Besonderheit an diesem Gewehr stellt der Kornschutz dar, da dieser in der Regel, im Rahmen der Modernisierung der Waffen, entfernt wurde.
 
Technische Daten :
Gesamtlänge : 1000 mm
Lauflänge : ca. 480 mm
Kaliber : 8x56RSMannl
Schäftung : Nussbaumholz
Finish: Brüniert
 

Erwerb möglich, mit entsprechender Erlaubnis :
Jäger ( Jagdschein ), Sportschützen ( WBK Gelb oder WBK Grün mit Voreintrag ), Sammler ( Rote Sammler WBK ) und Waffenhandelserlaubnis ( Waffenhändler ).
Abgabe nur an Inhaber einer Erwerbserlaubnis.
 
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